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Ordnungsgemäße Kassenführung - Neue gesetzliche Anforderungen ab dem 01.01.2017

   

Gerne können Sie sich ein kostenloses Exemplar bei uns abholen oder auf Wunsch senden wir Ihnen ein Exemplar zu.

Anbei einige Auszüge aus der Mandanten – Info:

  • „Die bisher gewährten Erleichterungen des BMF-Schreibens vom 09.01.1996 laufen zum 31.12.2016 aus, d.h. ab dem 01.01.2017 sind alle „Kassendaten (Einzelaufzeichnungen)“ verpflichtend elektronisch, unverdichtet und unveränderbar aufzuzeichnen und über den Aufbewahrungszeitraum jederzeit digital lesbar zu archivieren.“
  • Weitere Verschärfungen zum 01.01.2020 – dann zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung notwendig
  • „tägliche Aufzeichnungspflicht“ – auch für Entnahmen des privaten Bedarfs
  • „im Einzelhandel und bei bestimmten Berufsgruppen kann abgewichen werden von einer Einzelaufzeichnungspflicht
  • „Grundvoraussetzung für den ausschließlichen Einsatz eines Kassentagesberichtes ist, dass der Unternehmer Waren von geringem Wert an eine Vielzahl unbekannter Personen veräußert“
  • „Wer die geforderten Daten und Arbeitsanweisungen nicht vorlegt oder den Zugriff auf die Geräte verweigert, kann von der Finanzverwaltung mit einem „Verzögerungsgeld“ in Höhe von 2.500 € bis zu 250.000 € belangt werden.“
  • Unternehmer unterliegen einer sogenannten Aufrüstungsverpflichtung. Das bedeutet, dass sie verpflichtet sind, bei der eingesetzten Registrierkasse entsprechende technisch mögliche Softwareanpassungen oder Speichererweiterungen vorzunehmen oder vornehme zu lassen.
  • Bei Bargeschäften mit 7 % und 19 % - iger Umsatzsteuer ist eine strikte Trennung auch bei Kassenbüchern vorzunehmen.

Wenn Sie eine elektronische Kasse führen, dann klären Sie bitte mit dem Kassenhersteller bis zum Ende 2016 ab, ob Ihre Kasse die Voraussetzungen der ordnungsgemäßen Kassenführung, die ab dem 01.01.2017 gelten erfüllt.

 

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